Pressestimmen und RezensionenBwana Msa hat auch in den Medien sein Echo gefunden. Zuletzt in der Zeitschrift MARE (Ausgabe Oktober/November 2012). Für Interessierte haben wir eine Zusammenstellung angefertigt.
Hier die Artikel in chronologischer Reihenfolge:
'Leipziger Volkszeitung' vom 29.04.2010, 'Dresdner Neueste Nachrichten' vom 10.5.2010: Muhammed Said Abdulla Kopflos im Geisterwald Bwana Ali ist schon ein merkwürdiger Kauz. Er besitzt Vieh, Land, Häuser – doch Gästen
tischt er nur Dampfbrot auf. Er hat das begehrteste Mädchen von Sansibar
geheiratet, opfert aber nicht mal eine Kuh, um die Dämonen zu besänftigen, die
seine Frau oft plagen. Nun liegt der Geizhals steif und kalt mitten im
Geisterwald der Ahnen, einem finsteren Dickicht, das er aus Angst vor Schlangen
und körperlosen Schatten nie zuvor durchquert hatte. Was hat ihn nun dorthin
getrieben? Und wieso hat Bwana Ali im Nachbardorf Baraste buchstäblich den Kopf
verloren?
Glück im Unglück, dass gerade Detektiv Bwana Msa im Ort weilt. Dieser schwarze Sherlock
Holmes, der ständig in dem Buch ‚Die Kehrseite der Dinge’ liest, glaubt nicht
an mordlüsterne Ahnengeister. Er folgt höchst irdischen Spuren – einer
zerknüllten Quittung, einem gestohlenen Schwert, einer toten Schlange -, gräbt
tief in der Vergangenheit der Verdächtigen, aber auch des Opfers, und kann so
schon bald den verworrenen Fall lösen.
‚Der Geisterwald der Ahnen’ ist der erste von insgesamt sechs Bwana-Msa-Krimis des
sansibarischen Autors Muhammed Said Abdulla (1918-1991). Dessen Stärke liegt in
der Verquickung mysteriöser Ereignisse, wechselvoller Biografien und skurriler
Charaktere, vor allem aber im meisterhaften Spiel mit allen Facetten der
Landessprache Swahili. Weshalb Guido Korzonnek, der die Geschichte um Gier,
Rachedurst und Geisterglauben erstmals ins Deutsche übersetzt hat, daraus ein
Hörbuch gemacht hat – und eine faszinierende Reise durch Sansibar weitab von
ausgetretenen Touristenpfaden obendrein.
Swetlana Ritscher
'Cellesche Zeitung' vom 10. Mai 2010:
Afrika-Krimi als Hörbuch vertont
Guido Korzonnek hat mit „Der Geisterwald der Ahnen“ ein ungewöhnliches Hörbuch veröffentlicht.
Der Afrikanist hat darin den von ihm übersetzen ersten Bwana-Msa-Krimi von
Muhammed Said Abdulla vertont.(...)
Interessant sind die Abenteuer des pfeiferauchenden, blitzschnell kombinierenden Detektivs
nicht nur wegen der Fälle an sich. Auch der Set, der sehr an Sherlock Holmes
erinnert, ist nicht das einzige verlockende Element. (...) Der Hörer lernt auch
Facetten der Insel Sansibar wie der afrikanischen Kultur kennen, wie sie nur
ein einheimischer Autor überzeugend darzustellen vermag.
„Ich moduliere meine Lesestimme, um den unterschiedlichen Charakteren eigenes Flair
einzuhauchen. Zwischen den Kapiteln tragen von mir eigenhändig auf dem
Daumenklavier eingespielte Musikstücke zum Aufbau des Spannungsbogens bei.
Anstelle des ‚weißen’ Blicks auf Afrika wird es Zeit, den Blick der Menschen
dort wahrzunehmen“, sagt Korzonnek. Von jedem verkauften Exemplar geht ein Euro
als Spende für Waisenkinder nach Sansibar.
'Berliner Zeitung' vom 8. Juli 2010:
Mord auf Swahili Mit „Der Geisterwald der Ahnen“ liegt erstmals ein Krimi des sansibarischen Schriftstellers
Muhammed Said Abdulla in deutscher Übersetzung vor
Die Menschen in Sansibar haben Respekt vor dem Dickicht. Niemand dringt freiwillig in diesen
„Geisterwald der Ahnen“ vor. Dort soll es vor Schlangen wimmeln – und dort
findet man den kauzigen Bwana Ali leichenstarr auf. Die Einheimischen glauben,
dass sich die Schatten der Toten an ihm gerächt haben. Vielleicht hätte der
reiche Gutsbesitzer bei seiner Hochzeit nicht am Opfertier sparen sollen? Mit
einer Kuh hätte er die Dämonen sicher besänftigt. Einer jedoch zweifelt an diesen Erklärungsversuchen. Es ist der stets Pfeife schmauchende
und zum Philosophieren neigende Detektiv Bwana Msa. Mordlüstern waren in seinen
Augen keineswegs überirdische Geister, sondern gewöhnliche rachsüchtige
Menschen. Msa als „schwarzen Sherlock Holmes“ zu titulieren, mag
werbetechnische Zwecke erfüllen, tatsächlich aber hat die Figur genug eigenes
Format.
Erfunden hat ihn der 1918 in Sansibar geborene Muhammed Said Abdulla. Der ehemalige
Inspektor der kolonialen Gesundheitsbehörde und Journalist fand erst im
fortgeschrittenen Alter zur Literatur. In seiner Muttersprache Swahili. Heute
nicht nur Amtssprache in Tansania, sondern auch in Uganda, Kenia und im Kongo,
sind Muhammed Said Abdullas Romane in seiner Heimat populäre Schullektüren. In
seinen Büchern spiegeln sich die politisch wechselhaften Zeiten der Heimat, die
sich der Diskrepanz westlicher Einflüsse stellen muss. Dass nun erstmals ein
Werk eines Schriftstellers des 1890 von den Briten annektierten ehemaligen Sultanats
in deutscher Übersetzung vorliegt, ist Guido Korzonnek zu verdanken. Der
Reiseleiter hat „Der Geisterwald der Ahnen“ nicht nur übersetzt, sondern auch
als Hörbuch eingesprochen und verlegt. Axel Schock
Lesung des
Verlegers und Übersetzers Guido Korzonnek am Mi (14.7.), 20 Uhr, Literaturhaus,
Fasanenstr. 23
'Bild am Sonntag', 22.8.2010:
In eine Welt voller Magie und rätselhafter Ereignisse führt das Hörbuch "Der
Geisterwald der Ahnen" (Kalamu): Es spielt in Sansibar, wo der Pfeife
rauchende Detektiv Bwana Msa in drei spannenden Hörspielstunden einen Mord
aufklärt. Zum ersten Mal wurde damit einer der sechs Krimis des sansibarischen
Autors Muhammed Said Abdulla ins Deutsche übersetzt. Auf weiteres Hörfutter
kann man sich jetzt schon freuen.
'die tageszeitung' vom 27./28. November 2010:
Mord auf Sansibar
Detektiv Bwana Msa macht Ferien auf dem Lande. Gemeinsam mit Najum besucht er seinen Freund
Ahmed in Baraste. Als Ahmeds Vater Bwana Ali verschwindet, macht sich Bwana Msa
an die Ermittlungen. Bwana Ali, ein Geizkragen von legendärem Ruf, war von
einer Geschäftsreise nicht zurückgekehrt. Seine Frau Kipwerere ist eine
Shirazi, eine hellhäutige Schwarze, schwermütig und von bösen Geistern
besessen. Eine Axt soll Abhilfe schaffen.
Mit Ironie erzählt Autor Muhammed Said Abdulla von merkwürdigen Vorkommnissen auf der vor
Tansania liegenden Insel Sansibar. Detektiv Bwana Msa respektiert die alten
Riten, Vorurteile aber nicht. Im Zentrum der Ermittlungen steht der Geisterwald
der Ahnen, ein dunkles, undurchdringliches Dickicht. Die Ermittler werden von
Affen niedergetrampelt, in einer Tasche findet sich ein Zettel mit arabischen
Schriftzeichen.
‚iz3w’ Ausgabe
Januar/Februar 2011:
Detektiv
mit Pfeife
Eine
faszinierende Krimireihe aus Sansibar kommt endlich nach Deutschland
Von Ulrike Mattern Es gibt einen neuen Detektiv auf dem deutschsprachigen Hörbuchmarkt. Er stammt aus
Sansibar, nuckelt gedankenverloren an seiner qualmenden Pfeife und
löst mit seiner unglaublichen Kombinationsgabe rätselhafte
Ereignisse wie im Schlaf. Der sympathisch-verschrobene Bwana Msa
ermittelt in insgesamt sechs Episoden, die der sansibarische
Schriftsteller Muhammed Said Abdulla bis 1984 in loser Folge
veröffentlichte.
In Abdullas Romandebüt
„Der Geisterwald der Ahnen“ stellt der junge Afrikaner Msa mit
Geschick Indizien auf den Kopf und verbindet gewieft „grundlegende
Dinge, die aus früheren Tagen wieder hochkochen“. 1959 wurde der
Krimi bei einem Literaturwettbewerb ausgezeichnet und 1960 als Buch
veröffentlicht. Neben seiner berühmten Detektivserie, die auf
Sansibar Schullektüre, im Handel jedoch nur antiquarisch erhältlich
ist, hat Abdulla zahlreiche Essays, Kurzgeschichten und 1975 auch
einen Roman publiziert, in dem Bwana Msa ausnahmsweise keine Rolle
spielt. Muhammed Said Abdulla wurde 1918 geboren, arbeitete zehn
Jahre in einer Gesundheitsbehörde, bevor er bis zu seiner
Pensionierung im Jahre 1968 als Redakteur bei diversen Zeitungen
tätig war. Sein Leben war nicht leicht: Während der Revolution auf
Sansibar 1964, bei der die schwarze Mehrheit gegen die
arabischstämmige Elite aufbegehrte, wurden seine Frau und seine
beiden Töchter erschlagen. Der einzige Sohn überlebte durch Zufall.
1991 starb der Schriftsteller, der alle seine Bücher auf Swahili
verfasst hatte.
In Ost- und Zentralafrika
sprechen über 60 Millionen Menschen die Lingua Franca Afrikas, die
auf dem Kontinent eine ähnliche Verbreitung hat wie das Englische in
Westeuropa. Im Zuge der politischen Unabhängigkeitsbewegung und nach
der Revolution wurde die Etablierung der Sprache von staatlicher
Seite besonders in der Literatur gefördert, um sich von kolonialer
Unterdrückung zu lösen und eine eigene gesellschaftliche Identität
sowie nationale Einheit zu gestalten. Abdulla schuf einen
Detektivroman, für den es in der Swahili-Literatur kein Vorbild gab,
und gilt daher (generell) als Gründer des modernen Swahili-Romans.
Dass die Bwana-Msa-Reihe
jetzt ein deutsches Publikum auf dem Hörbuchmarkt erreicht, verdankt
sie Guido Korzonnek, der den Kalamu-Verlag in Berlin ins Leben rief.
Korzonnek hat als Übersetzer der Romane ins Deutsche die Textfassung
prononciert, aber zum Glück nicht allzu geschmeidig als Hörbuch
eingelesen.1 Mit einem ostafrikanischen Daumenklavier sorgt er
für eine stimmungsvolle Atmosphäre zwischen den Kapiteln. Fast so
spannend wie die Geschichten des sansibarischen Autors und seines
Alter Ego Bwana Msa ist die Annäherung Korzonneks an dessen Werk.
Der heute 40-Jährige fuhr 1991 das erste Mal nach Afrika,
seinerseits geprägt von einer Schullektüre, Alfred Anderschs
„Sansibar oder der letzte Grund“, und besuchte dabei die
„Gewürzinsel“ Sansibar. Danach entschied er sich für ein
Studium der Altamerikanistik, Afrikanistik und Ethnologie in Hamburg,
lernte ab 1993 Swahili vor Ort in Sansibar, vertiefte seine Sprach-
und Literaturkenntnisse an der Universität Neapel und reiste seither
über 20 Mal nach Afrika.
Der erste Krimi mit Bwana
Msa - ein schmales Bändchen, das er bei unserer Begegnung in Berlin
neben einer Pfeife Abdullas aus der Tasche zieht - fiel Korzonnek in
einer Buchhandlung in Tanga, der Hafenstadt Tansanias, zufällig in
die Hände. Die restlichen Hefte entdeckte er in einem Bookshop in
der Hauptstadt Sansibars. Was fand er an ihnen so spannend? „Ich
bin selbst Pfeifenraucher, und mir gefiel das retardierende Moment
dieses Features bei Bwana Msa“, erzählt er. „Außerdem ist es
gute Literatur, zufällig ein Krimi, mit einem Sinn für Humor. Die
Sprechweise der Figuren ist den Charakteren angepasst – Afrikanern,
Arabern, Indern, gebildeten Sansibari oder einfachen Leuten vom Land.
Die Topoi werden sorgfältig ausgearbeitet. Immer schimmern
afrikanische Traditionen durch, mit Heilkunst und Magie. Aber auch
westliche Einflüsse sind zu spüren: Muhammed Said Abdulla hat mit
Sicherheit seinen Sherlock Holmes und seine Miss Marple gelesen.“
Besonders habe ihn die Sicht eines Insiders auf die „multikulturelle
Gesellschaft mit historischem Ballast“ interessiert. Nachdem Guido
Korzonnek 2001 begonnen hatte, den ersten Krimi aus der Reihe zu
übersetzen, gelangte er auf verschlungenen Wegen über zahlreiche
Kontakte an eine Schwester Abdullas. Er bekam die deutschen Rechte an
den Büchern – und nebenbe eine Pfeife, die angeblich von dem
Schriftsteller stammt. Ähnlich wie in der Erzählung „Der
Geisterwald der Ahnen“ sind die Verwandtschaftsverhältnisse in
diesem Fall schwer durchschaubar, aber mit dem Ergebnis ist Korzonnek
zufrieden: Er kann in seinem Verlag Kalamu – was auf Swahili
„Stift“ bedeutet – den in Sansibar in Vergessenheit geratenen
und bei uns unbekannten Autor einem deutschsprachigen Publikum
vorstellen. Anfang 2011 soll mit „Die Brunnen von Giningi“ das
zweite Hörbuch erscheinen.
Anmerkung:
1) Ein Erfahrungsbericht
von Korzonnek über die Produktion des Hörbuchs ist anzuhören
unter:
www.zmo.de/veranstaltungen/2010/Baraza_Events/BarazaEvents_2010.html
'Tansania-News 2, 2011' ('Freundeskreis Bagamoyo e.V.'):
Der erste Bwana-Msa-Krimi als spannendes Hörbuch:
"Der Geisterwald der Ahnen"
Lange, viel zu lange haben Tansaniafreunde darauf gewartet, dass endlich wieder einmal der Roman eines tansanischen Autors aus Kisuaheli in Deutsch übersetzt wird. Dem Berliner Afrikanisten, Reiseleiter und Übersetzer Guido Korzonnek ist es zu verdanken, dass der erste von insgesamt sechs Bwana-Msa -Krimis des sansibarischen Schriftstellers Muhammed Said Abdulla in einer herausragenden deutschsprachigen Hörbuchfassung erschienen ist.
__________________________________________________________________________________ 'MARE' No. 94, Oktober/November 2012: Der Sherlock Holmes von SansibarIn Ostafrika gehören die Abenteuer des Detektivs Bwana Msa zur Schullektüre, als Hörbücher erscheinen sie erstmals auf Deutsch
BWANA MSA RAUCHT PFEIFE UND ist ein ausgezeichneter Beobachter. Ansonsten hat er wenig mit europäischen Kriminalhelden gemein. In Ostafrika jedoch kennt ihn jedes Kind. Bereits in den 1960er Jahren erschuf der Autor Muhammed Said Abdulla seinen schrulligen Detektiv, der auf Sansibar lebt und mit unkonventionellen Methoden die Verbrechen auf der Gewürzinsel aufklärt. Schon damals war der Schnüffler eine kleine Sensation. Immerhin hatte es zuvor weder etablierte Unterhaltungsliteratur, geschweige denn einen Romandetektiv im Swahilisprachraum gegeben. Bald wurde Bwana Msa auch in Ländern wie Kenia, Uganda oder Ruanda bekannt. Und heute zählen die Abenteuer des Inseldetektivs zur Pflichtlektüre in ostafrikanischen Schulen. Von diesen Abenteuern vor exotischer Kulisse ist nun endlich auch in Deutschland zu hören. 40 Jahre nach Erscheinen des ersten Bandes hat der Berliner Afrikanist Guido Korzonnek die Geschichten um Bwana Msa ins Deutsche übersetzt. Dafür hat er nicht nur einen Verlag gegründet, sondern die dort erschienenen Hörbücher auch gleich selbst besprochen. Gerade ist nach dem "Geisterwald der Ahnen" ein weiterer Band vertont worden, der preisgekrönte "Brunnen von Giningi". Für seinen zweiten Fall wird Bwana Msa in das verschlafene Dorf Giningi beordert. Eine Ansammlung bunter Häuser am Meer, wo sich Frauen mit Krügen auf dem Kopf und Kindern auf dem Rücken Zum Wasserschöpfen treffen. Zunächst fühlt sich sein Aufenthalt wie Urlaub an, doch schon bald schlägt die Stimmung um. (...) Muhammed Said Abdulla gilt seit dem Erscheinen seiner Krimireihe als Vater der populären Swaililiteratur. Mit Bwana Msa hat der 1918 geborene eine Romanfigur geschaffen, die für die Umbrüche seiner Zeit steht. Zwar bleibt die Krimihandlung zentrales Element der Geschichten. Doch übt der Autor gleichzeitig leise Kritik an den Zuständen auf seiner Heimatinsel. Beiläufig erzählt er davon, wie dort auch nach der Unabhängigkeit und Modernisierung Tansanias der traditionelle Glaube der einfachen Leute ausgenutzt wird. Wie Kriminelle sich diesen Aberglauben zunutze machen. Und davon, dass der Graben zwischen im Westen ausgebildeten Intellektuellen und Landsleuten ohne entsprechende Bildung immer tiefer wird. Mit Witz und Leichtigkeit vermittelt er so die Konflikte und Probleme einer Gesellschaft, in der ganze Dorfgemeinden zwischen Tradition und Moderne feststecken. Leser, die an die rasante Dramaturgie moderner Krimis gewöhnt sind, mögen die detaillierten Vergleiche zwischen Landbevölkerung und weltgewandtem Detektiv mitunter altmodisch finden. Doch sie zeichnen ein präzises Bild der damaligen Verhältnisse. Der 1991 verstorbene Muhammed Said Abdulla entwirft ein Szenario, in dem die Widersprüche im gerade unabhängig gewordenen Tansania so verhandelt werden, wie die Menschen sie in den 1960er Jahren erlebt haben könnten. Mit einer gehörigen Portion Skepsis gegenüber den Fortschrittsgedanken der ehemaligen Kolonialherren. Und einem aufkeimenden Bewusstsein dafür, dass mit der neuen Freiheit auch eingestaubte Traditionen hinterfragt werden müssen. So erfährt man im "Brunnen von Giningi" einiges über das Gesellschaftliche Leben auf der Insel. Und die Landschafts- beschreibungen sind so poetisch, dass man Lust bekommt, sich die nächste Folge vor authentischer Kulisse anzuhören - direkt am Indischen Ozean. Elisabeth Wellershaus
Bwana Msa im Radio! Am 08.08.2010 wurde 'Der Geisterwald der Ahnen' in der SWR 2 - Hörfunksendung 'Forum Buch' vorgestellt. Dabei fand die im Hörbuch verwendete Originalmusik, gespielt auf dem afrikanischen Daumenklavier, in der Gestaltung der gesamten Sendung Verwendung. Hier der Link zum Podcast der Sendung, der leider diese Originalmusikstücke nicht enthält: http://www.podcast.de/episode/1750130/SWR2%2BForum%2BBuch%253A%2BMit%2B
neuen%2BB%25C3%25BCchern%2Bvon%253A%2BHenning%2BMankell%252C%2BAnnika%2B
Scheffel%252C%2BJean-Christophe%2BRufin%252C%2BMuhammed%2BSaid%2BAbdulla%252C%2B
Rachida%2BLamrabet%252C%2BJuri%2BAndruchowytsch
Am Ostersonntag, den 08.04.2012, wurde 'Der Brunnen von Giningi' im Hörfunk präsentiert, und zwar in der Sendung 'Forum Buch' des SWR 2, ab 17:05 Uhr. Die Sendung ist über die Homepage des SWR zu hören:
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/buchkritik/-/id=658730/nid=658730/did=9348406/1pthytr/index.html
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